Eine Idee vom Traumjob

Eine Zusammenfassung der Blog-Redaktion von Leser-Fragen zum Thema Traumjob: 

Redaktion: „Jannike, in der letzten Woche ist ein Artikel über dein Projekt bei Spiegel Online erschienen und wurde von den Lesern diskutiert. Eine Frage tauchte in den verschiedenen Foren immer wieder auf. Gibt es den Traumjob wirklich?“

Jannike: „Ich glaube ja! Bereits in meiner Vorbereitungszeit sowie in den laufenden Jobs habe ich viele Menschen getroffen, die ihren Traumjob – ihre Berufung bereits gefunden haben und diesen ausleben. Ich möchte den Begriff Traumjob aber nicht so eng fassen. Ich habe mit einigen Personen gesprochen, die ihr Glück in der Kombination von zwei Jobs gefunden haben. Diese Variante finde ich auch sehr interessant.“

Red.: „Angenommen du findest innerhalb von 12 Monaten deinen Traumjob. Werden wir dich dann nur noch grinsend bei der Arbeit finden?“

J.: „Schön wäre es! Aber so sieht das in der Realität sicher nicht aus. Jeder Job hat Bestandteile, die man mehr oder weniger gern ausführt. Und auch im Traumjob kann es zu Rückschlägen und Niederlagen kommen. Das gehört dazu! Wenn die eigenen Werte sich aber in der Arbeit widerspiegeln und man seine Talente einsetzen kann, stellt sich aber – so hoffe ich – eine Grundzufriedenheit ein. Und die ist mir wichtig.“

Red.: „Du hast berichtet, dass du viel Feedback von Menschen bekommst, denen es so ähnlich geht wie dir. Wieso glaubst du, fehlt vielen Menschen etwas in ihrem Beruf?“

J.: „Ich finde es schwierig als Jugendlicher zu wissen und zu entscheiden, welchen Beruf man später einmal ergreifen sollte. Zum einen kennt man den Arbeitsmarkt und die unzähligen Berufe nicht in Gänze und zum anderen gegebenenfalls sich selbst noch nicht genug. Was eigene Vorstellungen sind, was Vorstellungen der Eltern oder der Gesellschaft, war für mich zuerst schwierig zu unterscheiden. Wenn man sich klar darüber wird, was eigene Ziele sind oder dass sie sich verändert haben, dann sollte man es sich eingestehen und aktiv an den Parametern arbeiten.“

Red.: „Glaubst du, dein Projekt wird Erfolg haben und du Mitte nächsten Jahres die Lösung auf deine Traumjob-Frage?“

J.: „Ja! Ich glaube, dass ich durch das Ausprobieren von Jobs meine Berufung finden kann. Bei jedem Job stelle ich weitere Dinge fest, die mir wichtig sind oder die mir nicht liegen. So kann ich die weitere Job-Auswahl immer weiter an meinen Erkenntnissen ausrichten.“

Red.: „Hast du an die Option des Scheiterns gedacht?“

J.: „Natürlich, diese Möglichkeit besteht auch. Wenn ich am Ende des Jahres feststelle, dass keiner der 30 Jobs meine Berufung ist, kann ich für mich persönlich trotzdem viel mitnehmen. Ich werde viele großartige Menschen kennengelernt haben, in vielen Ecken Deutschlands gewesen sein, das Leben aus vielen verschiedenen Sichtweisen erfahren haben und wenn es so weiter geht – 12 Monate hinter mir haben, in denen ich oftmals glücklich gewesen bin.“

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